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 One Shot (eine Ein-Kapitel-Story)

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Falkenfeuer

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BeitragThema: One Shot (eine Ein-Kapitel-Story)   Do Sep 16, 2010 3:57 pm

OK..Wie schon gesagt: ICh liebe die beiden einfach xDDDD
Deswegen hab ich (vor längerer Zeit) nen OS zu denen geschrieben^^ (und auch schon bei FF.de on gestellt)

Blood

Masaru
(eigentlich ein anderes Bild, aber das wurde gelöscht T.T)

Er rannte schneller. Versuchte seinen Verfolger abzuhängen, wohlwissend, dass es ihm nicht gelingen konnte. Ganz auf seine Schritte konzentrierend und nichts außer seinem keuchenden Atem und dem in seinen Ohren rauschenden Blut hörend bog er in die nächste Gasse ein und merkte zu spät, dass am Ende dieser Gasse eine hohe Mauer stand. Kurz vor ihr blieb er stehen und sah hinauf. Sie war zu hoch zum springen und klettern war an ihr unmöglich. Es gab kein Entkommen. „Verdammt!“ schrie er und schlug mit der Faust dagegen. Sein Verfolger kam näher, das spürte er. Ein leises Lachen war zu vernehmen und er drehte sich um. Am Anfang der Gasse stand ER. „In der Falle… Hmm. Wie überaus amüsant, Masaru.“ Leise lachend kam ER näher. Masaru ging in Verteidigungsstellung. „Blood… Was willst du?“ Blood verzog die Lippen zu einem Lächeln und man erkannte spitze Eckzähne. „Das müsstest du besser als jeder andere wissen.“ Panik kam in Masaru auf. Er ging einen Schritt zurück, bis er mit dem Rücken an die Mauer stieß, während Blood langsam näherkam. Er besaß die angsteinflößende Eleganz einer Raubkatze, doch war er hundertmal gefährlicher als solche. Masaru war sich dessen mehr als bewusst. Hatte er doch schon mehrmals Bekanntschaft mit der Schnelligkeit und Grausamkeit Bloods machen müssen. Die, auf seinem Körper verteilten Narben zeugten von mehreren Treffen des Vampirs und des Schattenjägers. Nun war Blood nur noch wenige Meter von Masaru entfernt. Aber er ließ sich Zeit, sicher, dass Masaru nicht entkommen konnte. Quälend langsam kam er näher und bleib stehen als sie nur noch wenig Zentimeter voneinander trennten. Masaru wusste das es kein entkommen gab. Jedesmal hatte er es versucht, jedesmal war er gescheitert. Blood merkte das Masaru schon aufgegeben hatte und zog ein Messer aus seiner Tasche. Langsam hob er es. „Du kennst unser kleines Spielchen.“ Sagte er mit einem grausamen Lächeln im Gesicht. „Doch diesmal habe ich das Messer dazu genommen.“ Masaru starrte auf die Klinge die Silbern glänzte. Sie näherte sich seinem Gesicht, wurde sanft auf seine Wange gelegt und strich federleicht an ihr herunter, über seinen Hals zu seinem Schlüsselbein ohne ihn zu verletzen. Dann wurde sie die gleiche Strecke zurückgezogen, diesmal verstärkte Blood den Druck und machte einen leichten Einschnitt an Masarus Hals. Blut perlte daraus hervor und floss herunter. Masaru sah es zwar nicht, aber er konnte das warme Rinnsal an seinem Hals spüren und die Blutgier in Bloods silbernen Augen sehen. Bloods Gesicht näherte sich seinem, wenige Zentimeter davor senkte er den Kopf und ließ seine Zunge über den blutigen Schnitt gleiten. „Hmm…Ich liebe den Geschmack deines Blutes.“ Ein dunkles Lächeln umspielte seine Lippen. Masaru lief ein Schauer über den Rücken und er bekam eine Gänsehaut. Blood bemerkte dies. Zufrieden strich er mit einer Hand langsam über Masarus Arm, hinauf bis zum Schlüsselbein. Dann hob er den Kopf wieder. Masaru sah weg. Ihm war es unangenehm, dass sein Körper immer auf die Berührungen des Vampirs reagierte. Dieser hingegen war sehr erfreut darüber. Er blickte auf den Schattenkrieger herunter und sah einen leichten Rotschimmer auf dessen Wangen. Die Tatsache, dass der Jüngere ungewollt Gefallen an ihren kleinen Treffen fand, hatte Blood schon vor Monden gemerkt. Dies machte die ganze Sache noch amüsanter für den Vampir. Er liebte es Masarus Reaktionen auf verschiedene Dinge zu beobachten. Masaru dagegen wollte einfach weg. Er wusste nicht mehr wie lang er das alles noch aushielt. Seit Jahren folgte ihm der Vampir überallhin. Wie ein Schatten war er immer dort wo Masaru war und kam früher oder später zu ihm um sein Verlangen zu stillen. Plötzlich spürte er Bloods Lippen auf seinen. Erschrocken keuchte er auf. Diese Gelegenheit nutze Blood um ihm die Zunge in den Mund gleiten zu lassen. Masaru konnte sein eigenes Blut schmecken und verzog das Gesicht. Er legte Blood die Hände auf die Brust und drückte ihn mit ganzer Kraft weg. Blood machte einen Schritt rückwärts und Masaru funkelte ihn schwer keuchend und nach Luft schnappend an. Blood erwiderte seinen Blick mit einem hinterhältigen grinsen und leckte sich genießerisch die Lippen. „Jetzt stell dich nicht so an.“ Der Vampir ging wieder auf Masaru zu und presste ihn gegen die Wand. Er ließ seine Hand unter Masarus Oberteil gleiten und strich ihm über den Bauch. Masaru entwich ein leises keuchen und er drückte sich noch mehr an die Wand um etwas Abstand zwischen sich und den Schwarzhaarigen zu bringen. Doch dieser wurde sogleich wieder überbrückt als der Vampir abermals seine Lippen auf die Masarus legte und nebenbei über seinen Bauch strich. Masaru war Blood nicht gewachsen. Er war nicht stark genug um ihn von sich zu stoßen und konnte, mal wieder, nichts anderes tun als abzuwarten bis alles vorbei war. Jedesmal ging etwas mehr von seinem Stolz verloren. Schattenkrieger waren stolze Personen. Sie würden eher ihr Leben beenden als in Schande oder ohne Stolz zu leben. Auch Masaru hatte schon oft über diese Möglichkeit nachgedacht, doch er würde sich vorkommen als renne er davon. Außerdem konnte er nicht ohne Blood. Er wollte es sich nicht eingestehen, doch in seinem Inneren wusste er, dass er anhängig war. Abhängig nach den Berührungen des Vampirs, nach den Verfolgungen und auch ein wenig nach dem Schmerz. Er machte ihn lebendig. Doch lange schon reichte es ihm nicht mehr. Mitten in diesen Gedanken hinein spürte er einen scharfen Schmerz an seiner Seite und zuckte leicht zusammen. Da er immer noch mitten im Kuss mit dem Vampir versunken war konnte er den Kopf nicht drehen um nachzusehen was es war, jedoch konnte er sich denken was der Vampir getan hatte, als er spürte wie warmes Blut seine Seite hinunterlief. Blood zog mit dem Messer eine Linie von seinen Rippen, hinunter zu seiner Hüfte, dann mit einem Ruck quer über den Bauch. Masaru wimmerte in den Kuss hinein. Langsam löste Blood sich von dem Jüngeren und strich ihm das mittlerweile offene Oberteil von den Schultern um sich die Wunden anzusehen. Masaru wurde leicht schwindlig und seine Sicht wurde verschwommener. In letzter Zeit hatte er zu viel Blut verloren. Er taumelte und kippte zur Seite. Doch bevor sein Kopf auf dem verdreckten Boden aufschlagen konnte wurde er sanft von dem Schwarzhaarigen aufgefangen und aufrecht sitzend gegen die Mauer gelehnt. Verschwommen konnte er erkennen wie sich Blood nach vorn beugte und spürte kurz darauf eine Zunge das Blut von seiner Seite lecken. Es brannte und Masaru wimmerte wieder. Er konnte einfach nicht mehr. Zu viel, zu oft in letzter Zeit hatte der Vampir von ihm verlangt. „Bitte…“ flehte er. „Ich…Ich kann nicht mehr…“ Doch Blood ignorierte es. Masaru schloss die Augen und gab sich der stärker werdenden Dunkelheit hin. Kurz bevor er endgültig in ihr versank holte ihn ein starker Schmerz am Arm wieder zurück in die Wirklichkeit. Er keuchte auf und sah auf seinen Unterarm. Ein Messer war hineingebohrt worden. Masaru hob den Kopf und sah Blood an. Dieser knurrte leicht. „Du wirst nicht entkommen!“ Masaru fragte sich zum wiederholten Male warum gerade er. Warum konnte Blood ihn nicht einfach in Ruhe lassen. Trotz dem Gefühl dann zu fliehen hatte Masaru einmal versucht sich umzubringen. Er hatte sich einen Dolch genommen und wollte ihn sich gerade ins Herz stoßen. Als jemand seine Hand festhielt und ihm den Dolch aus ihr riss. „Lass das verdammt nochmal!“ hatte Blood ihn angebrüllt und ihn dabei in den Arm genommen. Masaru war verwirrt gewesen und wohl auch deswegen den Satz „Bitte tu mir das nicht an.“ Von Blood gehört. Er war sich sicher das Blood so etwas nie sagen würde. Für Blood war er nichts weiter als ein Spielzeug, ein Zeitvertreib, nichts von Bedeutung. Bei dieser Erkenntnis waren damals Tränen in den Augen aufgestiegen. Jetzt wo er sich daran erinnerte fühlte er wie die Tränen wiederkamen. Er empfand mehr für den Vampir als er zugeben wollte, das hatte er inzwischen herausgefunden. Doch er wusste, dass dieses Gefühl nie erwidert werden würde. Inzwischen hatte Blood das Messer aus seinem Arm herausgezogen. Die Klinge war blutverschmiert. Blood hob sie an seinen Mund und leckte grinsend daran. Für einen kurzen Moment konnte Masaru sich selbst im glatten Metall erkennen. In seinem Gesicht war die Angst und Verzweiflung deutlich zu erkennen und seine Haare waren verklebt von Schweiß, Dreck und Blut. Seinem Spiegelbild lief eine Träne über die Wange. Er hob eine Hand, legte sie an seine Wange und stellte überrascht fest, dass etwas Warmes darüber lief. Schließlich hatte auch Blood die Träne bemerkt. Etwas blitze in seinen Augen auf, etwas, das Masaru noch nie bei ihm gesehen hatte. Blood ließ das Messer fallen und blickte auf Masaru hinab. Er lehnte sich nach vorn und verschloss wieder seine Lippen mit denen des Schattenkriegers. Masaru wusste, dass Blood ebenso weitermachen würde wie immer. Daran konnten auch ein paar Tränen nicht ändern. Er machte sich darauf gefasst und wartete bis es endlich vorbei war…

Der Vampir erhob sich. Inzwischen war die Nacht hereingebrochen und es war nicht ratsam sich dann in solche Gassen aufzuhalten, obwohl für den Vampir eigentlich kein Problem darstellte. Was konnten ein paar normale Menschen schon gegen ihn ausrichten? Dann sah er wieder auf Masaru hinab. In letzter Zeit hatte er den Jüngeren wohl wirklich überfordert. Er konnte gerade mal aufrecht sitzen, und dies auch nur mit Mühe. Plötzlich hob er den Kopf. „Warum? Warum tust du mir das an?“ wimmerte Masaru und sah Blood direkt in die Augen. Blood erwiderte den Blick und sein Blick wurde plötzlich sanft. „Du willst den wahren Grund wissen?“ fragte er mit einem traurigen lächeln. Masaru brachte nichts als ein Nicken zustande. Blood sah kurz in den sternlosen Himmel, dann wieder zu Masaru. Sein Blick war immer noch voller Schmerz. „Ich hasse dich, weil ich dich Liebe.“ Er beugte sich zu und Masaru und küsste ihn sanft auf die Stirn, dann sprang er über die Mauer und war verschwunden. Masaru saß da, blutend, geschockt, verwirrt, voller Schmerzen und doch so unglaublich glücklich.

Das Ende sollte eig nicht so kitschig xD
Für Kritik bin ich Dankbar xD^^
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