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 Sonnenpfote und sein Leben

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Rose

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BeitragThema: Sonnenpfote und sein Leben   Sa Okt 03, 2009 12:14 pm

Spoiler:
 


Prolog:
Spoiler:
 

1. Kapitel
AM NÄCHSTEN TAG wachte Sonnenpfote schon sehr früh auf. Langsam trat er aus dem Schülerbau und streckte sich. Die Sonne schien auf den weißen Schnee und sein Fell glänzte. Vorsichtig sprang er hinaus in den Schnee und versank sogleich. Ich hasse Schnee! Murmelte er und stapfte durch das weiße Nass.
Schließlich wurde der Schnee flacher und er konnte wieder normal laufen. Als alle Katzen die vorbei gingen lachten blickte er an sich hinunter. Von Kopf bis Pfote war er eingeschneit und sein Fell war richtig weiß. Wütend schüttelte er sich und der Schnee spritzte nach allen Seiten. Plötzlich gab unter ihm der Schnee nach und er versank wieder. Laut lachend trat Palmblatt zu ihm und half ihm hoch. Sonnenpfote, du bist aber ein Tollpatsch!, mauzte er und leckte dem Kater den Schnee von der Stirn. Danke Palmblatt! Weißt du zufällig wo Regenstern ist? Wir wollten zusammen trainieren und er hat sich noch nicht blicken lassen, miaute er und schüttelte sich noch einmal, so das der Schnee nun auf Palmblatt landete.
Nein, aber danke für die Dusche!, scherzte er und ging ihn den Wald. Etwas traurig blickte der Schüler Palmblatt hinterher. Schließlich drehte er sich um und ging zum Anführerbau.
Dort angekommen murmelte er eine Begrüßung und trat rein. Zu seiner Verwunderung lag der Anführer nicht im Bau. Also drehte er sich wieder um und rannte zum Kriegerbau. Vielleicht ist er ja dort! Dachte er und beschleunigte seinen Gang.
Doch im Kriegerbau angekommen sah er keinen Regenstern. Enttäuscht setzte er sich vor den Bau und seufzte laut.
Hey, was ist denn mein kleiner Schüler?, fragte hinter ihm eine Stimme. Erschrocken drehte sich der Schüler um. Ein großer Kater sprang auf ihn und die zwei balgten über die Lichtung. Bis sie schließlich im Schnee versanken. Laut lachend sprang Regenstern von seinem Schüler hinunter und half im aus dem weißen Nass. Du bist ein guter Kämpfer! lobte Regenstern seinen Schüler. Immer noch aufgeregt hüpfte Sonnenpfote herum. Komm, lass uns trainieren! miaute er und schoss los.

Nach einer Weile kamen die zwei Katzen bei der Sandgrube an. Sofort sprang Sonnenpfote in die Grube und fiel auf weichen Schnee. Sein Mentor sprang hinterher und landete geschickt auf dem Schnee. Die Gegend war ziemlich still und an den Bäumen kletterten kleine Eichhörnchen hoch. Immer wieder richtete er seine Ohren in Richtung eines Tiers.
Ich habe mir gedacht das du heute bewertest wirst! Du bist jetzt schon fast einen Mond Schüler und hast lange das Jagen geübt und beherrscht es. Also fange so viele Beute wie möglich und suche mich nicht! miaute der Kater und wartete geduldig bis sein Schüler verschwunden war. Danach rannte er ihm hinterher.
Nach einer Weile entdeckte er schon die Geruchspur einer Maus, die Sonnenpfotes Weg gekreuzt hatte und die der Schüler getötet hatte. Außerdem roch er noch ein Kaninchen, das Sonnenpfote aber abgehängt hatte.

Am Ende des Tages hatte der Schüler eine Maus, zwei Eichhörnchen und eine Amsel, die jedoch wenig Fleisch besaß. Stolz brachte Sonnenpfote seine Beute ins Lager und brachte sofort den Ältesten die Maus. Im Ältestenbau angekommen begrüßte Maistatze ihn höflich. Die alte Kätzin hatte ein schildpattfarbenes Fell und grüne Augen. Außerdem besaß sie ein verkrüppeltes Bein. Eigentlich war sie eine nette Zeitgenossin, doch öfters wurde sie richtig zickig und man musste sich vor ihr in Acht nehmen.
Nachdem er die Beute abgelegt hatte ging er in den Schülerbau und legte sich schlafen.

In seinem Traum träumte er wieder von der einen Nacht die er nicht vergessen könnte. Immer wieder sah er wie die Zweibeiner so viele Katzen getötet hatten, und das alles nur wegen ihrem Fell.
Dem Schüler war es, als erlebte er diese Nacht noch einmal und der Geruch des Donnerwegs kroch in seine Nase. Plötzlich sah er wieder Eisherz, wie sie die Prophezeiung erzählte. In den Augen der Heilerin sah man deutlich Angst und Panik. Auch die anderen Katzen bekamen Panik.
Schließlich endete der Traum wie jede Nacht. Ein Zweibeiner kam und alles verschwamm.

Immer noch vernebelt stand der Schüler auf und sah sich um. Der Schülerbau war nicht gerade voll, doch vier Schüler besaß der Clan. Immerhin vier Schüler! dachte er und tapste hinaus. Der Mond erhellte die Nacht und erfüllte sie mit einer besonderen Wärme.
Hinter ihm kam Regenstern aus seinem Bau. Anscheinend hatte er auch nicht geschlafen. Immer wenn er den Anführer sah, musste er an seine Vermutung mit der Prophezeiung denken.
Es kann doch nicht wahr sein! Ich täusche mich bestimmt. Leise stand er wieder auf und ging in den Schülerbau.


Zuletzt von Sonnenstern am Sa Okt 03, 2009 12:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : 1. Kapitel hinzugefügt)
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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Sa Okt 03, 2009 12:47 pm

Echt cool!Ich finde es schön!
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Tabaluga

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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Sa Okt 03, 2009 10:10 pm

Ist ja HAmma.;MAn weiß zwar eig. schhon was in dem Buch passiert. Trtzdem alle auchtung!! ich finde das absoulut genial. Es könnte ein Teil aus WArriorCats sein. cheers cheers cheers Very Happy Very Happy Very Happy
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Rose

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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   So Okt 04, 2009 4:03 pm

So, hier ist das 2. Kapitel! Ich persönlich finde es am besten!
2. Kapitel
SONNENPFOTE STAND am nächsten Morgen ziemlich spät auf. Die Sonne schien schon stärker als gestern und der Schnee war ein bisschen geschmolzen. Laut gähnend stand der Schüler auf und streckte seine Beine. Draußen herrschte schon der gewöhnte Trubel. Die Königin Lilienblüte rannte zum Beutehaufen um sich etwas zu essen zu holen, Palmblatt stellte eine Morgenpatroullie zusammen und die Krieger gingen mit ihren Schüler trainieren. Prüfend hob er seine Nase und bemerkte das Regenstern bei der Patroulie dabei war und stand auf um etwas zu essen.
Mondpfote und Apfelpfote spielten Kämpfen und zu gerne wäre der Schüler dazu gesprungen und hätte mit den anderen gespielt, doch er war ja schon älter und wollte sich nicht wie ein Junges verhalten.
Gerade ging Zitronenblatt aus dem Kriegerbau und steuerte genau auf die beiden zu. Anscheinend wollte sie heute beide Trainieren.
Doch das interessierte den Schüler heute nicht. Lilienblüte kam aus der Kinderstube. Hallo Sonnenpfote!, murmelte seine Mutter und kuschelte sich an ihn. Regenstern hat gesagt du sollst heute alleine jagen gehen. Aber Palmblatt kann mitgehen wenn du willst!, miaute sie besorgt.
Nein, das ist schon okay! Ich geh einfach alleine Jagen, versicherte er ihr und rannte in den Wald.
Er steuerte auf das Baumgeviert zu, dort hatte er letztens einen Kaninchenbau entdeckt und wollte sein Glück versuchen.
Als er bei den vier Linden ankam, musste er sofort wieder an die eine Nacht denken. Hier hatten sie sich versteckt um den Zweibeiner zu entkommen. Immer noch roch er den Geruch ihrer Verfolger und sein Fell sträubte sich.
Schließlich gelangte er zu dem Bau wo er ein Kaninchen vermutete. Vorsichtig kauerte er sich nieder und setzte eine Pfote vor die andere. Geduckt rannte er auf das Kaninchen zu, sprang ab, verfehlte das Tier und eine lange Hetzjagd begann.
Schließlich stolperte das Tier über seine Pfoten und verlor dadurch Abstand. Sonnenpfote erkannte seine Chance und tötete das Tier mit einem Biss. Stolz brachte er das Tier zurück und vergrub es.
Kurz vor dem Baumgeviert hörte er Stimmen, erschrocken drehte er sich um und entdeckte Zweibeiner. Sofort suchte er nach einem Busch, doch weit und breit sah er keinen. Also sprang er einfach in den Kaninchenbau und versteckte sich dort.
Oben klopften die Zweibeiner immer wieder auf den Boden und die Erde bröselte in den Bau.
Ängstlich rollte Sonnenpfote sich zusammen. Plötzlich wurde alles still. Doch die Erde bebte immer noch ein bisschen. Anscheinend standen die Zweibeiner gerade über ihm. Der Schüler bekam Panik und jaulte leise verzweifelt auf. Ich will hier raus!, jaulte er, doch die Zweibeiner waren zu laut. Bald hörte er auf zu schreien. Es gab ja doch keinen Sinn.
Die Nacht war schon eingebrochen und der Schüler steckte immer noch fest. Über ihm die Zweibeiner. Schließlich schloss er seine Augen und war unterwegs ins Land der Träume.

Wieder rannte er im Traum durch den Wald. Doch dieses Mal war es nicht so wie die letzten Male, vor ihm war der große Wald und rannte hinein. Immer weiter und weiter. Doch komischer Weise nahm der Wald kein Ende. Also rannte der Schüler noch schneller. Schließlich gelangte er doch an das Ende und blieb mit vor Schreck geweiteten Augen stehen. Dort an einem Baum lag Regensterns lebloser Körper. Aus der Flanke floss Blut und die Augen waren starr nach vorne gerichtet. Als Sonnenpfote dem Blick folgte entdeckte er die Sonne. Eine Stimme murmelte noch einmal die Prophezeiung: Sonne wird kommen und Regen gehen, Eis wir sterben und Mond wird aufgehen. Den letzten Teil kannte der Schüler nicht und runzelte verwundert die Stirn.
Plötzlich hörte er über ihm ein Klopfen und wachte wieder auf. Müde luckte er aus dem Bau und rannte hinaus. Draußen war tiefste Nacht und der Schüler vermutete schon er würde nicht mehr zurück finden, doch da kam aus einem Busch Lilienblüte. Hallo mein Sohn!, Miaute sie und trat zu ihm. Wo warst du denn? Ich hab mir Sorgen gemacht!
Ich.. ich… Ich hatte einen Traum. Der SternenClan hat zu mir gesprochen. Regen… Regenstern war tot! , stotterte der Schüler mit starrem Blick und geweiteten Augen. Erschrocken blickte seine Mutter zu ihm. Komm… wir gehen wieder ins Lager! , miaute sie liebevoll und führte ihn ins Lager.
Was… was hat das zu bedeuten?, murmelte er leise und blickte hoch. Oh SternenClan, sag mir doch die Antwort!


3. Kapitel3. Kapitel
IMMER NOCH geschockt lief Sonnenpfote mit seiner Mutter zurück ins Lager. Sein Traum ging ihm einfach nicht aus dem Kopf und als er im Lager ankam trugen seine Füße ihn direkt zum Heilerbau.
Eisherz mischte gerade ein paar Blumen miteinander und murmelte dabei etwas. Leise trat der Schüler ein und begrüßte die Heilerin. Seine Augen waren immer noch starr und um sein Gesicht war er ziemlich blass. Ich … ich haaaattteee einen Trrrraaauuumm!, stotterte erschrocken. Verwirrt starrte Eisherz zu ihm. Was ist den Sonnenpfote? Soll ich dir vielleicht Baldrian geben? Der beruhigt, Der kleine Schüler nickte und sofort raste die Heilerin in ihre Kräuterstube und holte die richtige Mischung.
Hier, das müssten die richtigen Kräuter sein, mauzte sie freundlich und gab ihm die grünen Blätter. Diese aß der Schüler widerwillig auf und holte noch einmal tief Luft um dann von seinem Traum zu erzählen.
Ich weiß nicht was das bedeutet und warum ausgerechnet mir der SternenClan das erzählt! Immerhin kenne ich keine Sonne, kein Regen, kein Eis und kein Mond! miaute er besorgt und blickte der Heilerin direkt in die Augen.
Hm… Der SternenClan schickt immer nur ganz besonderen Katzen Träume. Wahrscheinlich bist du auserwählt oder so etwas! Und du hast recht, wahrscheinlich sind mit Sonne, Regen und so Katzen gemeint…
Also Sonne, das könntest du sein… Regen vielleicht Regenstern, Eis möglicherweise ich und Mond eventuell Mondpfote? Als wenn ich das richtig verstanden hab dann könnte es so lauten: Regenstern wird gehen, im Sinne von sterben, und Sonnenpfote kommen, also du wirst Anführer, Eisherz sterben, Nunja... ich werde sterben, und Mondpfote aufgehen, Mondpfote wir Heiler?
murmelte die Kätzin und überlegte laut.
Meine Befürchtung mit Regenstern ist also doch richtig. Aber das kann doch nicht sein! Er darf nicht sterben! dachte er bestürzt.
Schließlich bedankte er sich bei der Heilerin und ging wieder in den Schülerbau.

Die ganze restliche Nacht lag er wach und grübelte über die Prophezeiung. Immer wieder kamen ihm die Bilder in den Sinn und bei dem Anblick von Regensterns toter Körper bekam er Gänsehaut. Schließlich stand er auf.
Draußen in der Lagermitte saß Gepardenpfote. Ihr hellbraun geschecktes Fell glänzte im Schein des Mondes und ihre bernsteinfarbenen Augen leuchteten mit dem Mond um die Wette.
Immer wenn er diese Kätzin sah wurde ihm weich ums Herz. Dieses Gefühl hatte er zwar noch nie gehabt, doch in der Kinderstube hatten ihm die Ältesten einmal von der wahren Liebe erzählt.
Aber ich bin doch nicht in sie verliebt, oder? Naja.. ein komisches Gefühl bekomm ich immer wenn ich sie sehe, aber sonst? wenn er sie genau anschaute bemerkte er, wie schön sie doch war und fand sie sogleich sympathischer.
Hallo Sonnenpfote! Ich hab gehört du hast heute wieder die Zweibeiner gesehen die dich damals entführt haben. War es sehr spannend? Erzähl mir alles! mauzte sie aufgeregt als
sie Ihn entdeckte. Etwas schüchtern trat er zu ihr und setzte sich neben sie.
Wie du meinst! miaute er lächelnd und erzählte ihr alles, in besondrem dem Traum. Als er fertig war fragte er sie nach ihrer Meinung.
Also ich würde abwarten, immerhin wirst du bestimmt irgendwann herausfinden was die Nachricht bedeutet. Also irgendwas muss es ja bedeuten. murmelte sie und ihre Worte bauten ihn zugleich auf. Gepardenpfote hatte Recht, er musste nach vorne schauen und sich auf seine Ausbildung konzentrieren.
Danke Gepardenpfote! Du hast was gut bei mir! miaute er und rannte ihn wieder in den Schülerbau um zu schlafen.





Er drehte sich noch einmal um und schmiegte seine Flanke an
ihre. Ich liebe dich! murmelte er
ganz leise und Gepardenpfote leckte ihm über den Kopf.


Zuletzt von Sonnenstern am Di Okt 27, 2009 12:38 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : 3. Kapitel hinzugefügt)
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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Do Okt 22, 2009 5:21 pm

Die geschichte ist echt cool! Kommt bald noch mehr?
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Rose

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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Mo Okt 26, 2009 11:53 am

So! Hier ist das 4. Kapitel:





4. Kapitel
DIE SONNE schien nicht wie gewöhnlich ins Lager, sondern
starker Regen fiel und immer wieder zuckte ein Blitz über den Himmel.
Das bedeutet nichts Gutes!
dachte Sonnenpfote und trat hinaus. Tatsächlich. Im Lager herrschte eine
bedrückte Stimmung und ein paar Katzen weinten sogar. Vorsichtig trat der
Schüler durch eine Gruppe von Katzen die um etwas standen und blickte entsetzt
auf das was ihm offenbarte.
Ein hellbrauner, regloser Körper lag am Boden und
Sonnenpfote er kannte seine Mutter. Was… was ist
passiert?
jaulte er verzweifelt und schluchzte immer lauter.
Es war wieder der
FlussClan… sie können einfach nicht die Niederlage einstecken und greifen uns
immer wieder an. Es tut mir leid mein Schüler! Sie war eine gute Kriegerin und
hatte es nicht verdient zu sterben. Aber was wird nun aus ihren Jungen?
miaute
eine Stimme hinter ihm und Regenstern trat aus einem Schatten hervor.
So, so! Der FlussClan
ist also schuld. Diese Katzen werden meinen Zorn spüren
! dachte er und
malte sich schon seine Rache aus.
Aus der Kinderstube ertönte klägliches Miauen und
Sonnenpfotes Herz schmelzte nur so hin. Da drinnen lagen seine Geschwister und
wenn nicht bald jemand ihnen helfen würde, würden sie sterben.
Einige Katzen hinter ihm munkelten das Lilienblüte sich
selbst umgebracht hatte damit sie nicht zusehen musste wie so ein kleines
Junges die Ehre des Clan zerstört.
Der Schüler wusste sofort von wem sie sprachen. Vor kurzer
Zeit fand Zitronenblatt ein kleines Junges im Wald. Seine Mutter war so gut und
hatte es aufgenommen. Seitdem hieß es Schwalbenjunges. Die meisten Katzen des
Clans vermuteten es sei ein Hauskätzchen. Doch Lilienblüte hatte das Kleine
trotz der Vorurteile aufgenommen und gepflegt.
Schließlich trat Otterfell, eine ältere Kriegerin aus der
Menge und murmelte etwas was er aber nicht verstand.
Regenstern nickte und alle Katzen gingen wieder auf ihren
Posten. Otterfell jedoch ging in die Kinderstube und legte sich dort hin.
Anscheinend erwartete sie Junge.
Immer noch starr stand der Schüler nun alleine vor seiner
toten Mutter und legte sich schließlich neben sie. Mit einem bettelnden Blick
zu Regenstern fragte er, ob das Training heute ausfiel. Dieser nickte und legte
sich neben seinen Schüler um die Totenwache zu halten.



Kurz vor Sonnenuntergang sprang Regenstern auf einen Felsen
und rief eine Versammlung zusammen.
Alle Katzen die Alt
genug sind ihre eigene Beute zu jagen versammeln sich bitte unterm Hochfelsen
für ein Clan-Treffen!
jaulte er in die kalte Nacht und sofort kamen alle
Katzen angerannt.
Ich habe heute eine schlecht
und eine gute Nachricht. Zunächst zur schlechten. Wie ihr alle bestimmt schon
mitbekommen habt, ist eine mutige Königin von uns gegangen. Lilienblüte wurde
vom FlussClan angegriffen und ermordet. Ruhe in Frieden meine Treue Kriegerin!

Alle Katzen senkten kurz den Kopf und eine Schweigeminute begann. Nun aber zur guten Nachricht. Sonnenpfote,
komm hoch!
miaute der Anführer und sofort sprang sein Schüler verdutzt
hoch.
Du hast viele Monde
lang trainiert und bist nun ein großer Schüler. Ich glaube du bist nun so weit
ein Krieger zu werden. Sonnenpfote, von diesem Augenblick an sollst du
Sonnenträne heißen. Der SternenClan ehrt dein Tapferkeit und deinen Mut.
Schwörst du dem Clan ewig zu dienen und ihm Treu ergeben zu sein?
fragte
der Kater nun und starte hinunter. Immer noch völlig verwundert starrte ihn
sein Schüler an. J- ja… ich schwöre es!
miaute er schließlich und unter ihm begannen dutzende Katzen laut zu schreien
und ein lauter Chor der seinen Neuen Namen rief entstand.
Stolz wölbte der junge Krieger seine Brust und starrte
hinunter in die Menge. Dutzende Augenpaare starrten ihn an und für einen Moment
genoss er den Ruhm wirklich. Doch kaum wanderten seine Augen zu einem leblosen
Körper, sackte er innerlich in sich zusammen und weinte.
Schließlich nahm er sich wieder zusammen und sprang vom
Felsen hinunter. Langsam glitt er an Lilienblüte vorbei und legte sich vor dem
Lagereingang hin. Mit einem leisen Seufzer begann er seine Nachtwache und
starrte zur untergehenden Sonne.
Alles wäre so schön… wäre Lilienblüte noch bei ihm.



Morgens stand Sonnenträne schon sehr früh auf. Kaum hatte
der erste Sonnenstrahl den Boden berührt stand er auf und raste in den
Kriegerbau um endlich zu schlafen. Doch er kam nicht einmal bis zum Hochstein.
Kurz vor dem Beutehaufen fingen Apfelpfote und Mondpfote ihn ab.
Die beiden durchlöcherten ihn mit Fragen und schließlich
setzte der junge Krieger sich hin und erklärte ihnen alles was sie wissen
wollte.
Also, die Nachtwache
hat mich sehr müde gemacht. Könntet ihr beide mich jetzt bitte schlafen lassen?

Gähnte Sonnenträne und sofort machten die zwei Schüler ihm den Weg frei.
Langsam trottete er zum Kriegerbau. Kurz vor seinem Ziel wurde er wieder
abgefangen. Dieses Mal von Zitronenblatt.
Du kommst mal schön
mit, junger Krieger! Heute gehst du mit zur Morgenpatrrouillie
! miaute sie.
Sonnenträne wollte schon widersprechen, doch ihr Blick
verriet keinen Widerspruch.
Zitronenblatt, lass
ihn doch mal in Ruhe! Immerhin musste er heute Nacht die ganze Zeit wach
bleiben und ist bestimmt müde! Ich gehe für ihn mit.
mauzte eine vertraute
Stimme hinter ihm. Sofort erkannt er Gepardenpfote und lächelte ihr dankbar zu.
Langsam trottete er in den Kriegerbau und legte sich dort hin. Seine ganzen
Knochen taten weh.
Nach einer weile schlief er ein und träumte wieder.


Vor ihm saß eine wunderschöne hell gescheckte Kätzin mit
leuchtenden, braunen Augen. Verträumt starrte er zu ihr.
Leises kichern vernahm er von ihr und auf einmal stand statt
der kleinen Kätzin eine große, hellbraune Königin da. Sofort fing Sonnenträne
an zu weinen. Dies war seine Mutter. Ich--
ich werde dich vermissen Lilienblüte! Das werde ich…
miaute er leise.
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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Mo Okt 26, 2009 5:26 pm

Das ist echt mega cool!
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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Do Nov 05, 2009 5:49 pm

Wow,was für eine Geschichte!!!
Ein riesiges Lob an dich

  1. Du schreibst spannend
  2. Du schreibst packend und mitreißend und das Beste:
  3. Ich habe fast keinen einzigen Rechtschreibfehler entdeckt!

Weiter so,nur solltest du auch ein bisschen die Gegend beschreiben,
und Wortwiederholungen vermeiden!
Aber wie gesagt:
Echt cool! Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!
Iceclawat
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Lionstar
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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Mi Nov 11, 2009 5:15 pm

Hoffe du schreibst bald eine Fortsetzung!

Lionstar
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Tabaluga

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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   Fr Nov 13, 2009 3:42 pm

WoW. ich habe sie gerade gelesen und es ist wirklich GUT!!!!!!!
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BeitragThema: Re: Sonnenpfote und sein Leben   

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